Cannabis in der ADHS Freakshow

Viele Menschen welche Cannabis bei Ihrer ADHS einsetzen verstehen nicht, dass Ihre Gedankenwelt durch die ADHS verändert ist. Daher meinen auch so viele ADHSLER sie müssten sich für eine Legalisierung einsetzen. Das ist aber genau der falsche Weg für den Patienten. Denn er zeigt allen nach Außen, dass der ADSHLER sich nicht ausreichend mit seiner Erkrankung auseinandergesetzt hat und quasi willenloses Werkzeug seines Hyperfokus ist. Die Medikamente „Elvansee Adult“ oder „Ritalin Adult“ sorgen bereits für den sogenannten Hyperfokus. Dies kann man deutlich in anderen ADHS-Foren sehen. Das liegt daran, dass man seelisch als ADHSLER sehr stark leidet und froh ist etwas gefunden zu haben was einem hilft. Das ist völlig normal und führt oft zu einem Trip der Legalisierung von THC.

Mit dieser Forderung macht man sich unglaubwürdig, denn man zeigt damit, dass man sich nicht ausreichend mit den Auswirkungen der ADHS, hier besonders der Hyperfocus auf die eigene Wahrnehmung, bei seinen persönlichen Entscheidungen würdigt. Oder kennt Ihr Ritalin Patienten die sich einmal im Jahr treffen, gemeinsam zu einer bestimmten Zeit ihr Ritalin nehmen und so für die Freigabe von Ritalin demonstrieren? Ein ADHSLER der ständig Legalisierung schreit, vermittelt genau das Bild was es so schwer macht Ärzte zu finden  die uns glauben und eine Cannabistherapie unterstützen. Denn kein Arzt möchte jemanden auf Kosten der Allgemeinheit Drogen verschreiben die er gar nicht medizinisch benötigt sondern gerade aufgrund eines Lifestyle hyped. Ich nehme seit April 2017 täglich die gleiche Menge von der gleichen Sorte. Denn meine Sorte funktioniert bei mir so gut, dass ich Angst habe, dieses Gefühl der Strukturiertheit im Kopf wieder zu verlieren. Das ist bei mir mit Cannabinoiden und meinem Nervensystem möglicherweise so wie bei jemand welcher Insulin für seinen Blutzuckerspiegel benötigt.

Vor meiner ADHS-Diagnose war ich selbst ein glühender Verfechter der Legalisierung, aber nachdem ich mich mit den Auswirkungen der ADHS auf mein Denken beschäftigt habe und diese Mechanismen benennen kann, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich falsch lag, denn man kann als mit einer schwerwiegenden Erkrankung wie ADHS nicht von sich auf andere schließen. Natürlich steht es euch frei eure Meinung zu äußern, aber Cannabis ist halt auch nicht so harmlos wie es uns die Cannabislobby und auch euer ADHS-Gehirn weiß machen will. Bedenkt bitte auch, bei vielen Menschen die Cannabinoide bei ADHS einsetzen haben auch schon andere harte BTM probiert. In meinem Fall, waren es unzählige Antidepressiva, ADHS-Medikamente wie Ritalin, Stratera, Medikinet etc. Diese Medikamente zeigten bei mir und meiner ADHS eine schlechte Wirkung und diese Medikamente sind teilweise echte BTM-Hammer. Cannabis hat mehr eine Psychotrope Wirkung und die ist auch nicht ungefährlich. Denn ich kann euch leider versichern, dass ich in meinem Leben durchaus schon viele Menschen erleben musste, welche eine Psychose durchgemacht haben. DAs war weder für mich und schon gar nicht für die Betroffene Person ein Spaß und immer war Cannabis mit im Spiel.

Ob die Cannabinoide nun die Psychose ausgelöst haben oder nur eine vorliegende so verstärkt hat, dass der Betroffene es merkt ist erstmal egal, denn der Mensch ist in dieser psychiatrischen Ausnahme und zieht über Wochen und Monate sein Umfeld in seine Gedankenwelt mit herein. Cannabis verändert den Kopf, dass kann bei einer Erkrankung wie einer ADHS gut helfen, aber auf der anderen Seite muss man sich als ADHSLER dann aber auch fragen, wenn es meinem Kopf hilft was bewirkt diese Substanz dann in normal funktionieren Nervensystemen? Dies sind meine Gedanken dazu, ich nehme von mir nicht in Anspruch der Hüter der letzten Wahrheit zu sein. Und freue mich immer über sachliche Diskussionen was sicher nicht immer einfach ist denn dieser Text hat durchaus das Potenzial andere Menschen hart zu triggern. Dies ist nicht meine Absicht, ich will zum weiterdenken animieren, da schließe ich mich selbst mit ein.

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